Debatte um Umweltverschmutzung durch Windkraft erinnert an Hexenjagd

 

Philipp da Cunha, MdL

 

Anlässlich der von der AfD beantragten Aussprache im Landtag zum Thema Umweltverschmutzung durch Windkraftanlagenüberreste weist der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Philipp da Cunha auf die Sicherheit der Anlagen hin.

 

Philipp da Cunha: „Einmal in Betrieb emittiert eine Windkraftanlage eigentlich nur noch Schall. Wenn die AfD nun den politisch Verantwortlichen vorwirft, man habe sich keine Gedanken darüber gemacht, wie die Anlagen einmal entsorgt werden sollen, so ist das falsch. Der größte Teil der zum Bau verwendeten Materialien sind wiederverwertbar. Entsorgungstechnisch stellen allein die Rotorblätter ein Problem dar, da sie aus Glasfaserverbundstoffen gefertigt sind. Doch die machen nur rund 1,4 Prozent der Gesamtmasse einer Windkraftanlage aus. An der Verwertung der Rotoren wird auch bei uns im Land geforscht.“

Da Cunha kritisiert den Versuch der AfD, einen Einzelfall, in dem ein ausgedienter Windpark nicht ordnungsgemäß entsorgt worden ist, zu einem Massenphänomen hochzustilisieren.

„Erneut unternimmt die AfD den untauglichen Versuch, erneuerbare Energien und insbesondere Windkraftanlagen als hochgradig umweltgefährdend darzustellen. Das ist keine politische Debatte, sondern erinnert an Hexenjagd“, so da Cunha.

 


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