Forderung nach mehr Gerechtigkeit bei den Stromkosten

 

Philipp da Cunha, MdL

 

Die SPD-Landtagsfraktion hat gemeinsam mit den Fraktionen von CDU und Linken einem Antrag zugestimmt, der bundeseinheitliche Netzentgelte fordert.

 

Damit wird das geplante Netzentgeltmodernisierungsgesetz des Bundesrates unterstützt. Der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Philipp da Cunha erwartet dadurch mittelfristig sinkende Strompreise für die Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern.

Philipp da Cunha: „Derzeit zahlen die Menschen im Land die höchsten Netzentgelte, sie machen bis zu 20 Prozent des Strompreises aus. Ursächlich dafür ist der Netzausbau der in den vergangenen Jahren stetig vorangetrieben worden ist. Dieser Netzausbau muss endlich sozial verträglich gestaltet werden. Mehr Gerechtigkeit bei den Netzentgelten bedeutet aber auch, dass es eine Umverteilung geben muss. Die Herausforderung besteht darin, die Kosten der Umverteilung im Rahmen zu halten, damit es nicht regional erneut zu einseitigen Belastungen kommt.“

Beispiele für bundesweite Umlagen für Stromdurchleitungen gebe es bereits bei der Anbindung von Off-Shore-Windparks und Erdkabeln, so da Cunha. Nach einem vergleichbaren Modell ließen sich auch die Netzentgelte gerecht regeln.

 


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